Selbstvertrauen entwickeln leicht gemacht!


 

Hallo liebes EQ-Netzwerk!

 

Heute gibt es einen ebenso kurzen wie genialen Tipp zu einer der uns am häufigsten gestellten Fragen.

Etliche Teilnehmer unserer Seminare interessieren sich nämlich dafür, wie sie es schaffen können, mehr Selbstvertrauen zu bekommen.

Für viele Menschen da draußen scheint das eine wirkliche Herausforderung zu sein … obwohl ich durchaus der Meinung bin, dass grundsätzlich zu viele Zeitgenossen herumlaufen, die ein aus mir unerfindlichen Gründen vollkommen überzogenes Selbstvertrauen haben. Einige besonders hartnäckige Exemplare treten – sich damit in fast allen Fällen zum Affen machend – bei Bohlen, Klum und Co. auf.

 

Gleichwohl empfehle ich denjenigen, die ernsthaft an ihrem Selbstvertrauen arbeiten wollen, Folgendes:

 

Halte Dich unbedingt – und insbesondere bei Kleinigkeiten! – an die Vereinbarungen, die Du mit Dir selbst getroffen hast!

In etwas anderen Worten:

Tu das, was Du Dir selbst vornimmst!

Tu das, was Du Dir selbst sagst, dass Du tun wirst!

 

Wie ich darauf komme?

 

Nun, machen wir uns kurz klar, woher Vertrauen in einen anderen Menschen kommt!

Neben der bekannten Formel „Vertrauen = Sympathie x Zeit“ besteht ein exzellenter Weg, Vertrauen aufzubauen, darin, als jemand wahrgenommen zu werden, der tut, was er sagt.

Wir vertrauen also grundsätzlich Menschen, die wir mögen.

Und:

Wir vertrauen Menschen, deren Worte mit ihren Taten übereinstimmen.

Wir vertrauen Menschen, die das tun, was sie sagen und ankündigen.

 

Die Kehrseite:

Wir verlieren das Vertrauen – der andere verliert seine Glaubwürdigkeit – wenn wir jemanden dabei ertappen oder erleben, dass er etwas sagt oder ankündigt und es dann nicht – oder noch schlimmer: das Gegenteil davon – tut.

Wir misstrauen Menschen, die nicht das tun, was sie sagen oder was sie ankündigen!

 

Wen wundert es, dass diese einfachen Prinzipien auch bei uns selbst zuschlagen?

 

Jetzt werden einige von Euch sagen: „Na ja, Vereinbarungen mit anderen zu brechen geht natürlich nicht in Ordnung, aber mir selbst gegenüber muss ich doch nicht so streng sein!“

 

Falsch!

 

Dein Unterbewusstsein (also die Instanz, die größtenteils für die Verwaltung Deines Selbstvertrauens zuständig ist) reagiert genauso empfindlich, wie jemand anders, der mitbekommt, dass Du nicht das tust, was Du sagst.

Und es gibt für Dein Selbstvertrauen nichts Desaströseres, als ein Unterbewusstsein, das mitbekommt, dass Du Dich nicht an Deine eigenen Vereinbarungen hältst.

 

Also nochmal, es läuft im Wesentlichen auf zwei Dinge hinaus.

 

Zum einen: Sein Dein bester Freund! Hab Dich gern!

 

Zum anderen: Wenn Du Dir etwas vornimmst – und das beginnt bei den kleinen Dingen des Alltags und endet bei den großen Plänen des Lebens – dann TU es!

 

Wenn Du mutig bist, dann frag Dich einfach jedes Mal, wenn Du aus Faulheit, Trägheit oder Lustlosigkeit eine Vereinbarung nicht einhältst, die Du mit Dir selbst getroffen hast:

„Würde ICH jemand anderem, der diese Vereinbarung – vielleicht sogar wiederholt – bricht, weiterhin vertrauen?“

„Würde JEMAND, mit dem ich diese Vereinbarung – vielleicht sogar wiederholt – breche, mir weiterhin vertrauen?“

Siehst Du!

Also lass es einfach, halte Dich an die Vereinbarungen mit Dir selbst und gib Deinem Unterbewusstsein das gute Gefühl, dass es mit jemandem zu tun hat, dem es vertrauen kann!

Das Ergebnis ist Selbstvertrauen!

 

Viel Vergnügen beim Einhalten der Vereinbarungen mit Euch selbst wünscht mit herzlichen Grüßen aus dem emotional intelligenten Hauptquartier,

Euer Markus Hornung

 



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