Wozu eigentlich Zorn? –
Vom Sinn einer Todsünde!


 

Hallo liebes EQ-Netzwerk!

 

Die Unterscheidung und Einordnung von Emotionen nach Intensitätsgraden gehört zum anspruchsvolleren und gleichzeitig wichtigsten Teil unserer Tätigkeit.

Dass – insbesondere die basalen – Emotionen in unterschiedlichen „Funktionsgruppen“ auftauchen, ist noch nachvollziehbar und im täglichen Leben überprüfbar, die Einordnung in verschiedene Intensitätsgrade fällt den meisten Teilnehmern und Lesern schon deutlich schwerer.

 

Hier nochmals zur Erinnerung das von EQ Dynamics entwickelte Modell zur Entstehung der fünf Basis-Emotionen:

 

  • Der Ärger ist die Emotion der Werte- Verletzung
  • Die Trauer ist die Emotion des Werte-Verlustes
  • Die Angst ist die Emotion der Werte-Unsicherheit
  • Die Zuneigung ist die Emotion der gegenseitigen Werte-Kompatibilität
  • Die Freude ist die Emotion der Werte-Erfüllung

 

So weit so plausibel.

 

Nun kommen in jeder dieser Gruppen je nach Grad der Betroffenheit oder Berührung des Wertesystems unterschiedliche Intensitäten vor. Zum Beispiel gehört die Sorge in die gleiche Gruppe wie die Angst, sie ist allerdings nicht ganz so intensiv beziehungsweise stark. Die Emotion mit der höchsten Intensität innerhalb dieser Gruppe ist dann die Panik.

 

Betrachten wir einen emotionalen Klassiker, und zwar den Ärger – also die Emotion der Werteverletzung – etwas genauer, stellen wir fest, dass dieser sich ebenfalls in höchst unterschiedlichen Intensitätsgraden zeigt.

In seiner geringsten Intensität würden wir ihn als Irritation oder leichte Verstimmung bezeichnen, dann kommt der allgemeine Ärger und dieser steigert sich über den Zorn zur körperlich beinahe unkontrollierten Wut.

 

Und zum hier auftauchenden Zorn als der Emotion, die sich von der Intensität her irgendwo zwischen Ärger und Wut einordnet, lege Euch heute einen ausgesprochen informativen Artikel aus der „Zeit“ ans Herz.

Diese wenig sozialverträgliche Emotion wird HIER ziemlich umfassend durchdekliniert sowie neurowissenschaftlich erklärt und ich wünsche Euch viel Vergnügen beim Lesen und erhellende Momente beim Einordnen in unser Modell.

 

Herzliche Grüße aus dem emotional intelligenten Hauptquartier,

Euer Markus Hornung

 






Hinterlassen Sie einen Kommentar